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Drehstrom • Watt • Leistung

Watt berechnen bei Drehstrom

Berechne die Leistung aus Spannung, Stromstärke und Leistungsfaktor cos φ.

Werte für die Berechnung

Hinweis: Diese Berechnung ist eine fachlich saubere Vereinfachung für typische Online-Rechner. Für die praktische Auslegung müssen Normen, Verlegeart, Temperatur, Häufung, Absicherung, Leitungstyp und Herstellerangaben zusätzlich geprüft werden.

Verwendete Formel

P = √3 × U × I × cos φ

P ist die Wirkleistung in Watt, U die Außenleiterspannung in Volt, I die Stromstärke in Ampere und cos φ der Leistungsfaktor.

FAQ

Häufige Fragen zu Watt berechnen Drehstrom

Kurz erklärt: Formel, Einsatzbereich und wichtige Grenzen der Berechnung.

Welche Formel gilt für Drehstromleistung? +

Für symmetrischen Drehstrom gilt P = √3 × U × I × cos φ.

Welche Spannung wird in der Formel verwendet? +

In der Regel wird die Außenleiterspannung verwendet, zum Beispiel 400 V.

Warum ist der Leistungsfaktor wichtig? +

Der Leistungsfaktor beeinflusst die Wirkleistung. Bei cos φ kleiner als 1 ist die Wirkleistung kleiner als die Scheinleistung.

Für welche Verbraucher ist der Rechner geeignet? +

Der Rechner eignet sich für überschlägige Berechnungen symmetrischer Drehstromverbraucher, zum Beispiel Motoren oder Maschinen.

Praxiswissen

Drehstromleistung aus Strom und Spannung nachvollziehen

Dieser Rechner bestimmt die Wirkleistung eines symmetrisch belasteten Drehstromverbrauchers. Entscheidend sind Außenleiterspannung, Leiterstrom und Leistungsfaktor.

Eingabewerte erklärt

Stromstärke
Trage den erwarteten Betriebsstrom ein, nicht den Nennstrom einer Sicherung. Bei Motoren und Netzteilen können Anlauf- oder Spitzenströme deutlich höher sein.
Spannung
Trage die Außenleiterspannung zwischen zwei Phasen ein. In üblichen Niederspannungsnetzen sind das 400 V; 230 V wäre hier nicht der passende Eingabewert.
Leistungsfaktor cos φ
cos φ beschreibt das Verhältnis von Wirk- zu Scheinleistung. Für reine Heizlasten liegt er nahe 1; bei Motoren und Transformatoren sollte der Datenblattwert verwendet werden.

Beispiel: 16 A bei 400 V

Ein Drehstrommotor nimmt auf allen drei Phasen 16 A auf. Die Außenleiterspannung beträgt 400 V und im Datenblatt steht cos φ = 0,90.

P = √3 × 400 V × 16 A × 0,90 = 9.976 W

Die berechnete Wirkleistung beträgt rund 9,98 kW. Ohne den Leistungsfaktor ergäbe sich die höhere Scheinleistung von etwa 11,09 kVA.

Wirkleistung richtig einordnen

Das Ergebnis beschreibt die elektrische Wirkleistung bei symmetrischer Belastung. Es sagt weder direkt etwas über die mechanische Abgabeleistung noch über Wirkungsgrad oder kurzzeitige Anlaufströme aus.

Grenzen der Berechnung

  • Unsymmetrische Phasenströme müssen je Phase gemessen und getrennt bewertet werden.
  • Für Leitungs- und Schutzdimensionierung sind Strom, Einschaltverhalten und Verlegebedingungen zusätzlich erforderlich.