Der Jahresertrag einer Photovoltaikanlage hängt nicht nur von der installierten Leistung ab.
Entscheidend sind auch Standort, Sonneneinstrahlung, Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung,
technische Verluste und die Qualität der Anlagenkomponenten.
Eine Südausrichtung erzielt in Deutschland häufig hohe Jahreserträge. Eine Ost-West-Ausrichtung
kann dennoch sinnvoll sein, wenn möglichst viel Solarstrom morgens und abends selbst verbraucht
werden soll. Deshalb ist nicht nur der maximale Ertrag wichtig, sondern auch die Frage,
wann der Strom erzeugt wird.
Verschattung sollte besonders sorgfältig betrachtet werden. Schon einzelne Schatten durch Bäume,
Nachbargebäude, Gauben oder Schornsteine können Ertragseinbußen verursachen. Bei komplexer
Verschattung sind Moduloptimierer, eine angepasste Stringplanung oder eine andere Modulbelegung
mögliche technische Lösungen.
Für eine belastbare Planung ersetzt ein Online-Rechner keine genaue Vor-Ort-Prüfung. Er liefert
aber eine hilfreiche erste Orientierung, um Anlagengröße, Dachausrichtung und Ertragspotenzial
besser einzuschätzen.